Dr. Johannes Hütte: Die Viszeralchirurgie im Klinikum Lippe
Dr. Johannes Hütte berichtet über die Klinik für Viszeralchirurgie und deren Schwerpunkte
Die Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie in Detmold ist mehrfach ausgezeichnet worden und zählt zu den größten Spezialkliniken in NRW, wie der Klinikchef Dr. Johannes Hütte voller Stolz erzählt. Sie verfügt über modernste Operationssysteme, die das Verletzungsrisiko verringern und die Sicht und Geschicklichkeit der Ärzte verbessern.
Dr. JohannesHütte – Geschäftsführer der Klinikum Lippe GmbH – beschreibt im Folgenden
die moderne Viszeralchirurgie des Klinikums Lippe mit ihren verschiedenen
Schwerpunkten.
Hier werden
verschiedene operative Eingriffe an den Organen im Bauchraum durchgeführt. Dies
umfasst sämtliche Teile des Verdauungstrakts, wie beispielsweise die
Speiseröhre, die Bauchspeicheldrüse, den Magen, den Dünndarm sowie Dickdarm und
Enddarm. Auch Leber und Milz gehören zum Behandlungsspektrum dieser Abteilung.
Darüber hinaus werden auch Operationen an endokrinen Drüsen wie Schilddrüse,
Nebenschilddrüse und Nebennieren sowie Behandlungen von Brüchen in der
Bauchwand vorgenommen.
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Die Viszeralchirurgie im Klinikum Lippe
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Die Schwerpunkte der Allgemein- und
Viszeralchirurgie
○ Speiseröhre und Magen
○ Darm
○
Proktologie
○
Hepatobiliäre Chirurgie
○
Pankreas
○
Endokrine Chirurgie
○ Hernien
DIE VISZERALCHIRURGIE IM KLINIKUM LIPPE
Die mehrfach ausgezeichnete Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie in Detmold ist eine der größten Kliniken in Nordrhein-Westfalen, erklärt Dr. Johannes Hütte, Geschäftsführer des Klinikums Lippe, voller Stolz. Jedes Jahr werden über 3.000 Patientinnen und Patienten stationär behandelt. Das Darmzentrum zählt zu den größten in Deutschland und versorgt etwa 140 Menschen pro Jahr mit neu diagnostiziertem Darmkrebs.
Das Klinikum Lippe hat in das moderne
Operationssystem daVinci(R) Xi(R) investiert, welches eine präzisere und
schonendere Behandlung für Patienten ermöglicht. Die computergesteuerte
Technologie minimiert das Verletzungsrisiko und verbessert die Sicht und
Geschicklichkeit der Ärzte. Patienten profitieren von einer schnelleren
Genesung und weniger sichtbaren Narben. Die Chirurgen müssen jedoch
entsprechend geschult sein, um den vollen Nutzen des Robotiksystems zu
erreichen. Chefarzt Prof. Dr. Wolfgang Hiller und der leitende Arzt Dr. Michael
Leitz haben das EARCS-Zertifikat erhalten und können komplexe
Enddarmkrebs-Operationen sicher durchführen, wodurch die Lebensqualität des
Patienten erhalten bleibt.
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DIE
SCHWERPUNKTE DER ALLGEMEIN- UND VISZERALCHIRURGIE
Dr. Johannes Hütte sieht in der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie verschiedene Schwerpunkte, auf die sich das Ärzteteam spezialisiert hat. Die stellt er im Folgenden vor:
Speiseröhre
und Magen
Die Klinik hat eine besondere Expertise in der
Behandlung von bösartigen Tumoren der Speiseröhre und des Magens. Das
Magenkarzinomzentrum ist das Erste in OWL, das von der Deutschen
Krebsgesellschaft zertifiziert wurde und Teil des Viszeralonkologischen
Zentrums ist. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Gastroenterologen,
Internistischen Onkologen und Strahlentherapeuten ist entscheidend für den
Erfolg der Behandlung. Die Klinik verfügt über Erfahrung in der
minimalinvasiven Chirurgie, welchen die Patienten körperlich weniger belastet.
Darm
Das Klinikum Lippe ist auf Darmchirurgie spezialisiert und führt jährlich eine hohe Anzahl an Resektionen und anderen Operationen durch, wie Dr. Johannes Hütte zu berichten weiß. Die Behandlung richtet sich individuell nach der Erkrankung und wird von einem hoch motivierten Team begleitet. Besonders bei Darmkrebs bietet das Klinikum modernste Technologie und eine interdisziplinäre Zusammenarbeit. Die Therapie wird den Bedürfnissen des Patienten angepasst und es wird alles getan, um Komplikationen zu vermeiden. Bei Bedarf können auch minimalinvasive Eingriffe oder der Einsatz des OP-Roboters erfolgen.
Proktologie
Die Proktologie beschäftigt sich mit Erkrankungen des Enddarms und Analkanals. In der Klinik werden jährlich etwa 1000 Patienten ambulant behandelt und 300 operative Eingriffe durchgeführt. Die Diagnostik umfasst ein ausführliches Anamnesegespräch und eine körperliche Untersuchung mit verschiedenen Methoden. Im Kontinenzzentrum Lippe werden komplexe Inkontinenzformen behandelt. Es werden individuelle Behandlungsoptionen angeboten, die konservative und operative Maßnahmen kombinieren können. Es gibt ein breites Spektrum an proktologischen Krankheitsbildern, die behandelt werden können.
Hepatobiliäre
Chirurgie
Dr. Johannes Hütte betont, dass die Klinik eine hohe Expertise in der operativen Therapie von Erkrankungen der Gallenblase, Gallenwege und Leber hat. Mit über 500 Gallenblasenentfernungen und über 50 Leberresektionen jährlich ist sie einer der Vorreiter in Bezug auf Operationszahlen und Erfahrung. Die Versorgung der Patienten mit notfallmäßiger Gallenblasenentfernung ist jederzeit gewährleistet. Bei bösartigen Erkrankungen der Gallenwege erfolgt die Therapieplanung in enger Zusammenarbeit mit anderen Kliniken und individuelle, angepasste Behandlungen werden geplant. Die operative Therapie gutartiger und bösartiger Lebertumore erfolgt ebenfalls in enger Zusammenarbeit mit anderen Fachrichtungen.
Pankreas
Das Klinikum Lippe hat ein Pankreaszentrum gegründet, das als Erstes in OWL von der Deutschen Krebsgesellschaft als spezialisiertes Zentrum zertifiziert wurde. Eine enge Zusammenarbeit zwischen den Fachdisziplinen (Viszeralchirurgie, Internistische Onkologie, Gastroenterologie, Strahlentherapie, Radiologie) ermöglicht eine individuelle Behandlung von Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse. Auch innovative Therapiestudien werden angeboten. Nicht jeder Tumor erfordert eine Operation, akute und chronische Entzündungen können oft konservativ behandelt werden. Bei chronischen Schmerzen können aber auch operative Eingriffe die Lebensqualität verbessern, bemerkt Dr. Johannes Hütte.
Endokrine
Chirurgie
Die endokrine Chirurgie beinhaltet Operationen an Schilddrüse und Nebenschilddrüsen sowie Hormon-produzierende Organe im Bauchbereich. Durch den medizinischen Fortschritt sind Schilddrüsenoperationen seltener erforderlich und werden individuell im persönlichen Gespräch entschieden. Alle Operationen am Hals werden schonend durchgeführt und bei Nebenschilddrüsenoperationen können gezielte Schnitte über eine Minizervikotomie erfolgen. Bei Schilddrüsenkarzinomen kann eine systematische Lymphadenektomie erforderlich sein. Operationen von Tumoren der Nebenniere erfolgen meist minimalinvasiv.
Hernien
Hernien gehören zu den häufigsten in der
Allgemein- und Viszeralchirurgie behandelten Erkrankungen. Etwa 700 Patienten
werden in der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie in Detmold jährlich
an Hernien operiert, davon die Hälfte an Leistenbrüchen, wie Dr. Johannes Hütte weiß.
Hernien sind eine häufige Erkrankung, bei der
Bauchinneres durch eine Lücke im Körper austritt. Es gibt innere und äußere
Hernien, wobei Leistenbrüche die häufigste Form sind. Ein Bruch sollte operiert
werden, um Komplikationen zu vermeiden. Die meisten Operationen werden minimalinvasiv
durchgeführt unter Verwendung von Polypropylennetze, um die Bauchdecke zu
verstärken und ein Wiederauftreten des Bruches zu verhindern. Die Vorteile der
minimalinvasiven Technik sind geringere Schmerzen, kürzere Erholungszeit und
eine frühere Entlassung aus dem Krankenhaus.

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